29. Januar
An diesem furchtbaren Tag, als die Welt über uns zusammenbrach, als uns
das letzte Fünkchen Hoffnung verlassen hatte und nur wüste Verzweiflung
übrigblieb, da war die Nacht am dunkelsten, und die Dämmerung stand kurz bevor.
In dieser finstersten Stunde hatten wir unseren "Tiefpunkt". Es gab
keinen anderen Weg mehr, außer nach oben.
Genau wie nach dem Plan der Natur nach der Dunkelheit die Morgendämmerung
folgt, so folgt dann auch wieder Dunkelheit, wenn es an der Zeit ist. Alle
Dinge sind, Gott sei Dank, vergänglich, und was uns der eine Tag bringt, kann
uns ein anderer Tag wieder wegnehmen. Wir wollen uns deshalb in unserer
Nüchternheit nicht allzu sicher fühlen, denn im regelmäßigen Lauf der Dinge
wird auch wieder Dunkelheit vorkommen, und wir müssen sicherstellen, dass wir
uns mit dem notwendigen Licht versorgt haben, damit unsere Füße auf den
schlüpfrigen Pfaden, die vor uns liegen, nicht ausgleiten.